Begegnungen mit der einheimischen Fauna

Zuoberst auf meiner fotografischen Prioritätsliste steht die Landschaftsfotografie, zusammen mit der (Blumen)-Makrofotografie. Doch auf meinen Streifzügen durch unsere Landschaften hüpft, kriecht oder fliegt mir auch immer wieder etwas aus dem Tierreich vor die Linse. An diesen Begegnungen erfreue ich mich immer wieder und greife gerne zur Kamera. Weitaus zahlreicher sind die Begegnungen, bei denen ich keine Gelegenheit habe, zur Kamera zu greifen. Da ich meist mit einem Makro-Objektiv oder mit einem Weitwinkel-Objektiv unterwegs bin, habe ich für das fotografische Einfangen solcher Begegnungen das „falsche“ Objektiv montiert, und bis das Tele-Objektiv montiert ist, haben viele scheue Tiere bereits den Rückzug angetreten. Und zum anderen fehlt mir, gerade bei den Vögeln, schlicht und einfach die nötige Brennweite (=Reichweite), um wirklich auf Kamerapirsch gehen zu können. Daneben fehlt mir auch etwas die Geduld für den Ansitz auf tolle Tierbilder. Ich bewundere Tierfotografen, welche für ein gelungenes Bild oft Stunden, wenn nicht gar Tage in ihrem Ansitz verbringen.\r\n\r\nGenug der langen (Aus)-Rede – ab und zu klappt es eben doch – sei es weil ich durch Zufall das Tele-Objektiv montiert habe, oder weil das betreffende Tierchen geduldig für mich posierte und ich die Zeit hatte, den Objektivwechsel zu bewerkstelligen. Und in der Zukunft möchte ich mich auch etwas gezielter mit der einheimischen Fauna auseinandersetzen.\r\n\r\nAm meisten gefreut habe ich mich über das Bild der Ringelnatter – des Öfteren habe ich sie schon gesichtet, aber meist verschwinden sie mit einer unglaublichen Schnelligkeit irgendwo im Gebüsch oder tauchen im Wasser unter. Das Gleiche trifft auch auf die Blindschleiche zu – als Echse ohne Beine ist sie fast genauso flink wie ihre nahen Verwandten, die Eidechsen, im hohen Gras verschwunden. Bei den Raupen gestaltet sich das Fotografieren einfacher – sie können nicht einfach davonfliegen wie es ihre Geschwister nach der Metarmorphose tun können. Allerdings sind die Raupen auch nicht immer einfach zu finden, sofern sie nicht in Massen auftreten und alles kahl gefressen haben. Trotz der fehlenden Brennweite fotografiere ich auch gerne Vögel, und versuche dabei, sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu zeigen.\r\nDanken möchte ich noch Remo Wenger, buweg.ch, für die Hilfe bei der Bestimmung der Raupen und Schmetterlinge – die Zuordnung gestaltet sich nicht immer einfach. Die verschiedenen Bläulingsarten sind sich beispielsweise oft sehr ähnlich.

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